Dämonen, Lars und der 7. Horstsinn

Herr Chefredakteur hat mal wieder zugeschlagen. Da wirft mir der feine Herr Diva vor, dieser Schriebs hier wäre der Goya unter den Artikeln. Das kann Marianne nicht auf sich sitzen lassen und hat gnadenlos gekürzt.

Marianne ist glücklich.

Warum?

Am Freitag hat sie Lars gesehen.

»Dämonen«

von Lars Norén
Regie: Thomas Ostermeier (ca. 145 min.)

Sie stopft sich gierig den dicken Wurstzipfel Kräuterbock in den Schnabel, Blick Lars. Der hat ja den 7.Horstsinn .

So, jetzt ist dieser Artikel ein echter Goya.

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Neulich ein Gespräch zwischen zwei Menschen mit dicken schwarzen Hornbrillen

Er:
Spannend finde ich ja, dass du Lars das erste Mal bei Hedda gesehen hast und ihn da schon so toll fandst.
So ein Einpersonenstück ist halt wirklich schwer. Da muss der Stoff tragen. Alleine gibt es keine Konflikte, wenig Köperliches, bzw. nichts Zwischenmenschliches. Und das ist schon sehr schwer…
Und wahrscheinlich war die Rolle dem Lars selber zu ähnlich.

Sie:
Ich stimme dir nur teilweise zu. Klar kann er niemanden anspielen, aber trotzdem ist das Stück kein reiner Monolog. Abgesehen von dem Sack, mit dem er ja auch kommuniziert, führt er ja auch kleine “Dialoge” mit seinen Söhnen. Und dies bietet ihm ja sogar eine Doppelrolle mit ganz viel Zwischenmenschlichem. Und die Rolle ist ihm überhaupt nicht ähnlich. Dann würde er es bestimmt besser machen. Nur weil er in der Rolle so klingt wie Lars inner durchzechten Kneipennacht. Mit diesem angepissten Amoklooser hat er nicht viel gemeinsam. Ich vermute allerdings auch, dass der Charakter vom Regisseur aus nicht so eindeutig festgelegt wurde, wie er es hätte sein müssen, um ein Stück auszufüllen. Eigentlich bietet der Stoff sehr viel Raum für unterschiedlichste Spielnuancen. Warum ist dieser Typ so pissed? Was ist der Grund und was war der Auslöser? Was ist mit der Mutter seiner Kinder? Warum nimmt er die Blagen überhaupt mit, wenn sie ihm so auf den Sack gehen?
Im Vorfeld der Geschichte muss viel passiert sein, was für den Zuschauer interessant gewesen wäre. Ich hätte das mit eingebaut. Hätte Lars einen Dialog zwischen sich und der Mutter seiner Kinder gesprochen, wäre das für mich spannender und aufschlussreicher gewesen, als seine “können wir alle noch ficken Fragen”, die ich etwas nervig und möchtegernprovkativ fand.
Mit etwas Abstand kann ich jetzt sagen, ich hab zwar gelacht, aber Herr Garcia ist ein Möchtegernprovokateur, der sich zu sehr auf die Provokation konzentriert, der provoziert, nur wegen der Provokation und daran scheitert, dass seine Provokation für ein provokationsmüdes Publikum keine mehr ist. Wenn ich Lars wäre hätte ich gesagt: “Ey schieb dir deinen Arsch in deinen Arsch und geh ficken!”

Er:
Ich stimme dir ausgesprochen zu, dass der Stoff viel mehr liefern könnte als er tatsächlich “nutzt”.
Die Frage ist also, warum intelligente Menschen, denen das sicher auch aufgefallen ist, dies mit Absicht weg lassen?
Wollten Sie damit Spannung erzeugen?
Oder auch damit provozieren?
Es wäre zu toll, wenn du diese Fragen direkt an Lars stellen könntest.

Sie:
Wir haben ja noch ein paar Tage Zeit uns das zu überlegen. Wenn, dann schreib ich mir meine Fragen auf und trag die vor wie ein Schülerreporter. Obwohl – noch mehr interessiert mich ja, was Herr O. von dem Stück hält. Noch mehr als Lars…

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Soll mir lieber Lars den Schlaf rauben als irgendein Arschloch

Anderthalb Monate habe ich gewartet. Eine lange Zeit. Gewartet auf Lars. Und sein Solostück.

»Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch«

von Rodrigo García

»Da soll mir lieber Goya den Schlaf rauben, als irgendein anderes Arschloch. Da soll mir lieber Goya den Schlaf rauben, als Adidas, Pescanova, Volkswagen, ne Nachbarin oder irgend so ein Wichser, der sich mein Freund nennt oder ne Schlampe, die immer wieder behauptet, dass sie mich liebt. Scheiße! Wenn ich schon ne Nacht nicht schlafen kann, dann wenigstens wegen nem Gemälde von Goya.«

In einer schlaflosen Nacht in Madrid nimmt ein entnervter Familienvater all seine Ersparnisse zusammen und bricht mit seinen beiden Söhnen auf zu einem Streifzug. Die Ersparnisse – Resultat von jahrelanger, harter Arbeit – sind gerade genug, um ein Taxi zu mieten, beide Söhne, reichlich Bier, Schnaps, Tortillas, Serrano-Schinken und Drogen mit an Bord zu nehmen, kurzerhand noch Peter Sloterdijk einfliegen zu lassen und durchs nächtliche Madrid zu fahren, um schließlich in den Prado einzusteigen und sich im Angesicht der Gemälde von Goya, Velázquez und Bosch genüsslich die Nacht um die Ohren zu schlagen. Wenn nur die Kinder nicht immer ins Eurodisneyland fahren wollten und Peter Sloterdijk so unverschämte Forderungen stellte.

Der argentinisch-spanische Autor und Regisseur Rodrigo García ist bekannt für seine sehr eigene, extrem physische Theatersprache. Seine Inszenierungen sind Provokationen, die mit großer szenischer Wucht den Zuschauer attackieren und in wütenden Texten mit der westlichen Zivilisation abrechnen. García hat an der Schaubühne zum ersten Mal auf Deutsch inszeniert.

Nur um das klarzustellen, nicht das es mir geht wie Helene Hegemann. Die letzten Zeilen hab ich mal flux hier rüberkopiert, alles nur der informationshalber. Damit ihr so grob bescheid wisst. Und nu?

Gestern also Lars . Und?

Dazu muss ich weiter ausholen. Also bisher ist das ja immer so abgelaufen mit Marianne und der Schaubühne. Lars sehen und eine Woche schwebt ein kleiner Larsgeist direkt vor meiner Nase herum und hampelt und gestikuliert und schnattert sich einen ab. Egal ob ich Stullen schmiere, Auto fahre oder den Kuchenteig knete, Lars ist immer dabei und es scheint ihm zu gefallen. Aber nein. Ich rede natürlich nicht mit ihm. Ich schweige und warte, denn ich weiß, nach spätestens zehn Tagen  ist der Spuk vorbei,  Lars wird immer blasser und träger und blasser und…dann isser weg. Bis zum nächsten Besuch.

Und diesmal?

Heute morgen bin ich aufgewacht und Lars war nicht da. Stattdessen:

http://www.youtube.com/watch?v=KN2oCtb5aKA

in meinem Kopf. Schon den ganzen Tag. Nichtmal im Traum ist er mir erschienen, nur zwei halbgebratene Eigelbe.

Lars! Warum? Ich habe ja eine extrem Abneigung gegen Kritiker. Das sind doch Arschlöcher ohne eigene Ideen, die nichts besseres zu tun haben, als mit ein paar bösen Worten und pseudointellekuellem Gequassel die Arbeit anderer in den Arsch zu ficken.

So bin ich nicht. So will ich niemals sein. Aber Lars! Warum?

Warum hast du mir letzte Nacht nicht den Schlaf geraubt, sondern zwei halbgebratene Eigelbe? Und wo war das Eiweiß?

Nicht, dass ich deine Performance scheiße gefunden hätte, nein. Aber irgendwie…  Der Film zu Beginn war noch recht vielversprechend, erst Mickey Mouse, dann South Park.  Es wundert mich sehr, dass ich im Internet nur auf freundliche Kritiken gestoßen bin “Eidinger schillert wie ein Rockstar” Häh? Der Merzer schillert wie ne Discokugel. Die Betonwand schillert wie Studio 54.  Aber Lars in seinem Bärenkostüm? Der vermittelt mir den Eindruck von “Scheiße ey, draußen scheint noch die Sonne, jetzt mit Bierchen und Fritten im Schleusenkrug gammeln.” Im Laufe der nächsten Stunde wird er sich noch steigern, aber richtig da ist er nie. Und ich denke die ganze Zeit an seinen Vorsatz “Ich will immer 100% geben” . Wo sind die restlichen 84%? Ich nehme es ihm nicht übel. Das macht Theater aus, jede Vorstellung ist anders. Hoffentlich. Aber lag es jetzt wirklich am schönen Wetter? Oder woran? Fehlen ihm etwa doch  die Mitspieler, die ihn (auch oder vielleicht gerade weil sie ihm nichts entgegen bringen können) zu Höchstleistungen anspornen (der beste auf der Bühne zu sein)? Ist er nicht in der Lage, ein Stück allein zu bewältigen? Doch, das ist er, ganz bestimmt. So ganz allein ist er ja auch hier nicht. Da ist ja noch der (Sloterdijk)Sack. Und es macht mich traurig es zu sagen, aber am Ende hat für mich der Sack dem Eidinger die Schau gestohlen.

Jetzt ist er nur noch der Eidinger, grausam. Nein Lars, du bist trotzdem se best. So schnell lass ich dich nicht fallen. Bin doch kein Kritiker.

Und was ist mit dem Stück? Hmm, zwiespältig. Interessante Thesen werden aufgestellt. Können wir wirklich alle nicht mehr richtig ficken und Schwanzlutschen? Kuchen essen schon, das kann jeder, aber so ein richtig geiler Fick? (Lars treibt der Alten in der ersten Reihe die Schamesröte ins Gesicht) Und Frauen? Können sich ihren Orgasmus nur selbst machen!

Ich möchte hier leise widersprechen.

Überhaupt nehme ich Lars den genervten Vater, dessen Söhne kein Bock haben auf Kultur und lieber nach Disneyland wollen, kein bisschen ab. Und das ärgert mich. Denn genau in diese Situation kann ich mich sehr gut hineinversetzen. Warum Lars nicht? Und warum bin ich nicht schon längst nach Madrid aufgebrochen? Das wär´s doch, nach Madrid, oder sagen wir lieber London(da sind die wichtigen Museen auch kostenlos) mit meinen schreienden Blagen und Lars im Sack. Der kriegt dann auch Fish and Chips und Ale bis zum Abwinken. Und als Anzahlung hab ich noch zwei Flaschen Glenfiddich Whisky in meinem Keller(echt!).

Mein lieber Lars, ich hab zwar keine 2000 euro für dich, aber Essen und Trinken und die Möglichkeit, Erfahrung mit wirklich nervigen Kindern zu machen. Und du kannst das bestimmt als Bildungsreise bei deinem Arbeitgeber deklarieren.

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Im Bett mit Lars

Das ist gerade ein wenig wie Bravo Starschnitt. Alles mit Lars: Hamlet, Dämonen, Hedda und bald Goya. Das anschauen ich muss. Marianne ich schleppen mit muss!

Und nun auch noch das Buch. Und das Radio 1 Interview bei Anja C. Zwei persönliche Interviews und schon fühlt es sich langsam an wie: Den kenne ich, den Lars. Ist mein bester Kumpel. Ist alta Balina!

Naja, wird schon wieder aufhören. Vielleicht sind ja Lars und Thomas O. doch bald mal weg aus Berlin. Man muss ja irgendwann mal das Theater wechseln habe ich irgendwo gelesen. Schwer nur wohin? Wo soll so was ultra modern volkstümliches noch funktionieren, außer in Berlin?

Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass ich gerade (endlich) die Möwe am DT gesehen habe. War das aber großartig! Besonders die so ganz anders spielende Kathleen Morgeneyer als Möwe. So schön traurig Meike Droste und Jirka Zett. So schön zerrissen Corinna Harfouch. Und das alles natürlich vom wunderbaren Jürgen Gosch (der den Lars dereinst “entdeckt” und ihm die ersten Rollen im DT gegeben hat). Alles passt zusammen.

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Raider wird zu Twix oder Marianne wird zu Horst / Gott oder Frank oder anderer Frank, warum habt ihr mich nicht erschlagen?

Bevor ich hier zum Punkt komme, es hat sich jemand darüber beschwert, dass hier ständig von Personen die Rede ist , die kein Schwein kennt und niemand weiß wer mit wem wann und warum. Deshalb setze ich jetzt immer eine Minieinführung der Charaktere an den Anfang jedes Artikels. Heute sind das:

Marianne: Das bin ich, die abgewrackte Hausfrau jenseits von Gut und Böse

Frank: Das ist der alte Sack, der sich hier immer als Chefrdakteur aufspielt und meine Artikel zensiert(ihr wisst ja gar nicht, was euch alles entgeht), außerdem ein Lustgreis übelster Sorte und Mariannes liebste Theaterfee.

Der andere Frank: Das ist der andere Frank. Franzose, Freund von Frank alias FFFE.

Lars: Lars Eidinger natürlich, Theaterschauspieler der Stunde, Grund eins von tausend für einen Besuch in der Schaubühne.

Ostermeier: Thomas Ostermeier, Kreativchefchen besagter Institution, Mariannes großes Vorbild und Grund zwei für einen Abstecher zum Lehniner Platz. Grund drei ist übrigens die Wurstbar mit kostenlosem Wurstwasser.

Herr Eberth: Michael Eberth, Autor des Larsbuches und Chefdramaturg diverser Bühnen seit anno trallala.

Die Statisten zähl ich jetzt nicht auf, außer vielleicht den Hummer.

Hummer: Mindestens 15(oder30?)Jahre alter Hummer, der bis gestern Abend um neun noch kuschelig mit seinen Kumpels in einem Pool im Chinarestaurant Good Friends chillte, bis er plötzlich in einen Jacuzzi umgesiedelt wurde. Der Arme.

Wäre ich mal gleich hinterher gesprungen. Das hätte mir und auch Lars einiges ersparrt.

Und was ist mit Raider? Und Twix?

Eigentlich nix. Aber Marianne hat sich gestern (mal wieder) echt zum Horst gemacht. Aber diesmal schlimmer als sonst, denn Ursache und Zeuge meiner Horstwerdung war kein geringerer als Lars!

Wie gerne würde ich jetzt schreiben:

Liebes Internettagebuch. Gestern haben FFFE und ich den Lars besucht. Der hat uns und hundert anderen Theaternerds sein neues Buch vorgestellt. Wir haben brav gelauscht und applaudiert und uns anschließend zurrückgezogen.

Natürlich war es nicht so. Café Schaubühne gestern 23h. Eine Minibühne, drei Stühle, drei Männer, wir und die Statisten. Ostermeier, Eidinger und Michael Eberth, der Autor des Buches Backstage EIDINGER (Lars selber bekommt nach eigener Angabe keinen Cent dafür).

Lars zeigt putzige Videoaufnahmen aus seiner Kindheit und Jugend, die ihn offensichtlich selbst sehr entzücken. Mich und die anderen hundertundeins auch. Überhaupt ist er auch in der Rolle des Lars Eidinger sehr präsent, der kann gar nicht langweilig sein. Anders Herr Eberth. Der holt sich auf gefühlte zehntausend Jahre deutsche Theatergeschichte einen runter. Und Lars fragt nicht zu unrecht:”Redet jetzt auch mal wieder jemand über mich?”

Ostermeier bemerkt daraufhin irgendsoetwas wie, wer viel erlebt hat, hat auch viel zu sagen und manchmal muss man auch weiter ausholen. Stimmt ja schon, aber mal ganz ehrlich, wir sitzen doch hier alle nur wegen Lars. Aufzählungen und Anekdoten über Theaterpeople von anno trallala, die Marianne eh nicht kennt, deshalb schlag ich mir nicht die Nacht um die Ohren!

Jedenfalls hinterher, während FFFE brav zum Buchsignieren ansteht, fragen der andere Frank und ich uns, wieviel Lars ist jetzt eigentlich in dem Buch? Also wenn der da auch so weit ausholt, wie auf der Bühne, dann braucht das Buch ja fünftausend Seiten bis zu Lars Geburtsjahr! Wir blättern und stellen fest, die hat es aber nicht! Marianne beschließt in einer wirren Sekunde, Lars selbst zu fragen und reiht sich brav in die Schlange hinter FFFE. Als sie dann endlich an der Reihe ist, muss sie noch eine gefühlte Ewigkeit ausharren, denn plötzlich wieseln alle zu Lars. Der Eberth muss plötzlich eine Schauspielkollegin aus Austria vorstellen, die auch eine Widmung für das Buch wünscht, dann will er selber noch eine, aber über zwei Seiten bitte, dann steht der Ostermeier plötzlich da und fragt Marianne, ob er auch mal ran darf, also nicht an mich sondern an Lars, Marianne in Panik über die plötzliche Nähe zu ihren Idolen fängt an, dumme Kommentare abzulassen und als der Ostermeier dann abzischt und Lars sich erwartungsvoll ihr zuwendet, hat sie nur noch eins im Kopf:

BLUBB!

Und redet nur Scheiß! “Ähähä, wie ist denn das Buch? Kann man das lesen?”Wann kommt Gottes Faust um mich bewusstlos zu schlagen, nur damit ich aufhöre, trivialen Scheiß zu quatschen? Ein Trauerspiel. Lars bleibt freundlich. Und noch während ich spreche weiß ich, verdammt ich bin fast auf einer Stufe mit den grenzdebilen Muttchen von vorhin, die so beknackte Fragen gestellt haben wie: “Warum tragen sie jetzt eine Mütze?” und “Ist denn das gesund mit dem Erde essen?”

Zu meiner Verteidigung bleibt nur zu erwähnen, dass Lars selbst mit fiesen Verwirrungstaktiken vor dem Eberth/Ostermeieransturm Marianne in die geistige Umnachtung getrieben hat, wollte er ihr doch in Ermangelung eines Buches zum signieren seinen Namen auf die welken Brüste schreiben. Seine Idee, nicht meine!

Da kann er ja dankbar sein, dass Marianne nicht ernstgemacht und blankgezogen hat!

Was wär dann wohl passiert?

Ich glaub, der Eberth(der hatte ja schon durch sein eigenes Gerede und seine Antonia aus Tirol so viel angestaut) wäre in einer Eiweißexplosion umgekommen.

Und Marianne wäre in den Schlagzeilen zusammen mit Lars. Würden wir dann wegen Totschlags verhaftet?

Marianne und Lars -Bonnie und Clyde                                                                                            

Ich seh uns schon fliehen, auf Eidingers Motorroller.

Brummmbrrrbrumm!

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Rettet den Lustgreis!

Jüngste Ereignisse zwingen mich, die Identität von FFFE zu lüften. Warscheinlich betreibe ich diese ganze Bloggeschichte hier bald allein. Das will ich nicht. Das geht so nicht.

Ich fordere unsere Leserschaft auf: “Tut etwas! Schreibt einen offenen Brief an die Kanzlerin! Rettet Fee Frank! Und falls das keinen Erfolg bringt und dem armen Herrn Diva Jahre der Haft in einem sizilianischen Drecksloch drohen, wisst ihr, was ihr zu tun habt. Ein Floß bauen und mit FFFe von Lampedusa direkt nach Tunesein. Da kann er dann in den Wirren der Demokratiewerdeversuche die Macht an sich reißen, damit er  endlich wieder ein wenig Zeit findet zu bloggen.

Marianne sagt DANKE!

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Dies ist eine Dauerwerbesendung

Ich gebe es nur ungern zu, schließlich habe ich mir doch mühevoll ein Image aufgebaut, aber Marianne geht ja lieber zum Biomarkt als zu Aldi. Und wenn sie Sprossen, Dinkeldrink und Agavendicksaft in der Baumwolltüte verstaut hat, ist da immer noch Platz für die Schrot und Korn (so ein kostenloses Öko-Verbrauchermagazin).

Was soll das denn jetzt werden? Langweilig. Ist Marianne von Außerirdischen entführt und durch einen Alienavatar ersetzt worden?

Vielleicht. Aber worauf ich eigentlich hinaus will, da blättert Marianne zu Hause gemütlich bei einem Tässchen Ökotee(Hausfrauenkräutermischung), friedlich und voll reiner Gedanken, die sich ausschließlich um die nächste Mahlzeit drehen und was lesen ihre entzündeten Augen? Auf Seite 50 bei dem Bericht über Lippenpflegestifte(Marianne empfiehlt übrigens den Dr. Hauschka) links unten in der Ecke: “Trockene Scheide?”

Natürliches Gleitmittel SYLK, funktioniert auch zusammen mit Kondomen. ÖKO-TEST sehr gut.

Also im Aldimagazin gibt´s das nicht.

Dies ist lediglich ein Appetizer auf meinen Artikel “Sex im Alter”, welcher lediglich ein Ersatz sein wird für den (redaktionell)verbotenen Artikel [...] ZENSIERT, Anm. der Redaktion

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Mariannes Evolutionstheorie

Lieber Dieter, alias FFFE, alias…,

durch deinen Kommentar zu meinem letzten Artikel fühle ich mich genötigt, einen weiteren zu verfassen, nicht zu Rechtfertigung, nicht aus Angst vor dem angedrohten rechtlichen Nachspiel, nein, nur zur Information.

Auszüge aus der Evolutionstheorie nach Marianne:

Nicht nur der Mann, auch die Frau ist einfach gestrickt.

Und das bedeutet?

Der Mann:

Am Anfang steht das Kind, unschuldig, rein. Doch mit der Schambehaarung kommt auch die Geilheit, gefolgt vom Verlust des Denkvermögens mittels Organen oberhalb der Schamgrenze. Und nur einem Endziel, Knattern bis der Zipfel abfällt.

Die Frau:

Am Anfang genau das gleiche. Doch mit der Schambehaarung kommt die Eitelkeit, gefolgt vom Verlust sämtlichen Geldes auf Grund von exzessivem Shoppingrausch(primär Fußbekleidung).

Und das Endziel? Besser aussehen als alle anderen Frauen!

So, Herr Bohlen, das  hat nichts mit meiner Frauenfeindlichkeit zu tun, viel mehr mit allgemeiner Frauenfeindlichkeit. Denn alle Frauen sind sich Feind! Das steckt in ihren Genen, das gehört zur Evolution wie Darwin und der aufrechte Gang!

Mann! Natürlich hassen Frauen alle Frauen, die jünger, schöner oder am allerschlimmsten dünner sind als sie selbst! Wäre ja schlimm wenn nicht. Gäbe es dann vielleicht den Weltfrieden?

Gruselige Vorstellung.

Naja, einige Ausnahmen gibt es schon. Nehmen wir nur mal mich, die gute alte Marianne. Ich bin da außen vor und lebe frei nach dem Motto: Ist der Körper erst ruiniert, lebt es sich ziemlich ungeniert.

Für mich bedeutet das: Kittelschürze nie wechseln(Schlüpper nur für asiatisches Geld), die unrasierten Beine hochlegen und den ganzen Tag Kuchen essen und Butter. Und wenn mich mal wieder die Wechseljahrsbeschwerden heimsuchen, dann denk ich an all die armen Frauen da draußen und mir geht es gleich besser.

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Altersvorsorge für den Lustgreis oder ich wünscht ich wär ein Mann

Lieber Jørgen, alias Fee Frank, alias Fee Frank Errectus, alias Factotum Fee Frank Errectus, alias alter Sack, alias Tattergreis, alias Herr Diva, alias Herr ich bin nicht schwul, lediglich feinsinnig, aber irgendwie bin ich doch ein alter Lustgreis!

Du bist schon ein richtiger Kerl.

Wie? Warum? Dicke Muckis? Sixpack? Rülpst und furzt im Bett?

Das kann ich zumindest teilweise nicht beurteilen. Aber eines hast du doch definitiv mit deiner Spezies gemein.

Was denn? Äußere Geschlechtsmerkmale?

Auch dieses kann ich nicht mit Sicherheit bejahen, gehe aber davon aus.

Und was denn dann?

Eine Krankheit.

Häh?

Eine Krankheit, die fast ausschließlich bei Individuen männlichen  Geschlechts in fortgeschrittenem Alter auftritt, ich habe sie hier bereits erwähnt, das Dieter Bohlen Syndrom.

Wattndatt?

Ganz einfach, vergreisende XYs wildern nicht in ihrem eigenen (Alters)Revier, sondern tummeln sich pseudojugendlich unter willigen XXen, die glauben alle alten Säcke mit Auto seien reich! Voll geil, ey! Für ein bißchen Popotätscheln kauft der mir Lobotengs und Schanel und Gutschi! Nur das es nicht beim Tätscheln bleibt. Nein, liebe gerade erst der Minderjährigkeit entwachsenen, solche Typen wollen noch mehr! Und ehe ihr euch verseht, schieben die euch einen Braten in die Röhre und dann? Dann gibt´s nur noch Wellfleisch mit Hängetitte zum Abendbrot. Und glaubt mir, da vergeht jedem noch so geilen Alten der Appetit. Auch gut, werdet ihr sagen, hab ich wenigstens meine Ruhe, muss ich mir endlich nicht mehr die Beine rasieren. Aber Vorsicht! Der Appetit ist zwar vergangen, aber nur der auf euch! Denn so ein richtiger XY ist nimmersatt. Und wenn der zarte Pfirsich verschrumpelt ist, wird halt ein neuer gepflückt, ohne Wechseljahrsbeschwerden.

Männer brauchen keine Altersvorsorge im üblichen Sinne. Die haben es leichter. So auch du, FFFE!

Du brauchst lediglich eine 18jährige, die musst du erst in 12 Jahren wieder gegen eine Neue austauschen. Aber die hält dann ja auch wieder 12 Jahre. Am besten, du kümmerst dich kurz nach der Anschaffung um ein neues Modell für die Zukunft. Ich schlage einen Besuch auf der Neugeborenenstation im Krankenhaus vor, da kannst du dir schon mal deine Neue aussuchen. Frühzeitig für Ersatz sorgen ist eine lohnende Investition ins Alter.

Und wenn dir mal das nötige Kleingeld ausgeht, nicht verzweifeln. Ich sagte doch, ihr Männer habt es da leichter. Dann gehst du einfach nach Südostasien, das ist das XX-Aldi für Lustgreise. Da kannst du bestimmt ein Schnäppchen machen.

Wär ich ein Mann, ich würd mich auf´s Alter freuen.

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Stockholm ade, Morbus Aura Larsiensis tut weh!

STOP! Bevor du das liest, MUSST du die alte Plattensammlung deiner Mami durchsuchen oder auf YouTube gehen.

Denn der LovestorySong ist als Einstimmung für diesen Artikel unerlässlich.

Ich hatte schon fast bei easy jet Tickets für Stockholm gebucht. Was wäre das gewesen. And the nobelprize goes to…Marianne. For se Entdeckung of se Antidot of se really really bad disease “Morbus Aura Larsiensis” and se oser stuff.

Wie? Watt denn los? Warum denn nich?

Konnte die schwedische Vakuumpumpe die Jury mehr überzeugen? Nein nicht, aber…ich…ha…hatt…hatte…ei…Ei? Osterei? Ostermeier? Ja!!! Ich hatte einen Rückfall!!! Übelster Sorte. Und jetzt ist alles noch viel schlimmer. Schuld ist natürlich, wer sonst, FFFE, der fiese alte Lustgreis.

Und sein Gift wirkt ganz hinterhältig nicht sofort, sondern schön langsam. Einmal in Mariannes Hirn verbal injeziert, breitet es sich über Wochen unbemerkt unter ihrem Neurocranium aus und irgendwann, ganz plötzlich…

Wie? Watt? Fieser Lustgreis, Gift, häh?

Das war so. Nein das geht so nicht, mein Hirn ist schon in Matschphase 2, ich erinnere mich nicht mehr genau. Jedenfalls hat die böse Fee Frank das arme angeschlagene Dornröschen mit seiner vergifteten Nadel gepiekst, schon vor einer Ewigkeit, ganz unauffällig. Was war das für eine Nadel? Eine ganz billige. Da erwähnt Herr Fee so ganz nebenbei die Existenz eines Videos auf YouTube, ein Kiezspaziergang im Doppelpack Eidinger/Ostermeier. Marianne schenkt dem keine weitere Beachtung, will sie sich doch nicht selbst zum einfachen Fan degradieren und deshalb nichts über die Herren lesen oder sehen, was nicht direkt auf der Schaubühne passiert. Doch irgendwo in ihrem butterweichen Knackwursthirn hallt es unaufhörlich. Und das Echo wird immer lauter, von Tag zu Tag. Es führt zu Kopfschmerzen und sinnlosen Fressattacken.Es wird zur Qual. Marianne muss etwas unternehmen.

Was? Das ist ja dann wohl klar.YouTube gucken. Na toll.

Und jetzt liebt sie beide. Hoffnungslos.

Schönen Dank Herr FFFE

Und der Nobelpreis ist auch weg.

Und überhaupt, wie wird diese Lovestory wohl enden? Wird sie überhaupt enden? Marianne jedenfalls plant schon ihren nächsten Besuch bei den Herren E/O. Als selbsternannte Kulturbeauftragte der Stadt Falkensee wird sie eine Gruppe von Brandenburgern durch die heiligen Hallen führen und in dieser ernstzunehmenden Funktion die schwere Krankheit weitestmöglich unterdrücken. Kein albernes Gekicher, keine obszönen Rufe. Noch stiller als die Mucksmäuschen werde ich sein.

Und nur mal einen ganz kurzen Blick rüber werfen, vielleicht zweieinhalb Sekunden, zu Lars…und seiner Knackwurst.

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